Josemaría Escrivá Obras
 
 
 
 
 
 
  Der Rosenkranz > Die schmerzensreichen Geheimnisse, Die Geißelung > Textabschnitt 7
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Pilatus spricht: Es ist Brauch, daß wir euch zu Ostern einen freigeben. Wen sollen wir freilassen, Barrabas - einen Räuber, der mit anderen wegen Mordes eingekerkert worden war - oder Jesus? (Mt 27,17) Töte diesen und gib den Barrabas frei, schreit die Menge, aufgestachelt von den Ältesten (Lk 23,18).

Noch einmal spricht Pilatus: Und was soll ich mit Jesus tun, der Christus genannt wird? (Mt 27,22) - "Crucifige eum!" Kreuzige Ihn! (Mk 15,13)

Pilatus sagt ihnen zum dritten Mal: Aber was hat Er Schlimmes getan? Ich habe keine Todesschuld an Ihm gefunden (Lk 23,22).

Das Geschrei der Menge schwillt an: Kreuzige Ihn! Kreuzige Ihn! (Mk 15,14) Und Pilatus, der das Volk zufriedenstellen will, gibt ihnen den Barrabas frei und läßt Jesus geißeIn.

An die Säule geschnürt. Mit Wunden übersät.

Die Schläge der Riemen sausen nieder auf seinen zerfetzten Leib, auf seinen makellosen Leib, der für deinen sündigen Leib leidet. - Weitere Schläge. Weiter die Raserei... Noch mehr... Es ist der Ausbund menschlicher Grausamkeit. Schließlich, als sie erschöpft sind, binden sie Jesus los. - Und Christi Leib, ausgezehrt von Schmerz, fällt wie ein Wurm zerfleischt und halbtot.

Du und ich, wir können nicht sprechen. Worte sind überflüssig. - Sieh Ihn an, sieh Ihn an... und wende deine Augen nicht ab.

Kannst du nach all dem die Buße noch fürchten?

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