Josemaría Escrivá Obras
 
 
 
 
 
 
  Der Rosenkranz > Die lichtreichen Geheimnisse, Die Einsetzung der Eucharistie > Textabschnitt 23
23

"Es war vor dem Paschafest. Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war, um aus dieser Weit zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen, die in der Weit waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung" (Joh 13,1).

Es wurde Nacht in der Welt, weil die alten Riten, ehrwürdige Zeichen der unendlichen Barmherzigkeit Gottes gegenüber den Menschen, vor ihrer Erfüllung standen und in die wahre Morgendämmerung einmündeten: in das neue Pascha. Die Eucharistie wurde in der Nacht eingesetzt, sie bereitete den Morgen der Auferstehung vor.

Jesus hat in der Eucharistie bei uns bleiben wollen aus Liebe... zu dir.

Er blieb im Sakrament zugegen, obwohl Er wußte, wie die Menschen ihn empfangen würden... auch wie du Ihn empfängst.

Er blieb, um dir Speise zu sein, um mit dir zu sprechen, wenn du Ihn aufsuchst, und damit durch die Nähe zu Ihm im Gebet vor dem Tabernakel und bei der Kommunion deine Liebe zu Ihm immer größer wird und du vielen Menschen hilfst, Ihn zu finden.

Mein gutes Kind: Hier auf Erden küssen Liebende, was vom Geliebten kommt: Blumen, einen Brief, ein Andenken...

Und du... kannst du jemals vergessen, daß du Ihn - Jesus! - ganz und immerfort bei dir hast ... daß Er sich dir als Speise schenkt?

Laß mich, Herr, nie wieder in den Niederungen des rein Irdischen verharren. Gewähre mir, daß die göttliche Sonne - der eucharistische Christus - immerfort mein Leben in Licht tauche! Daß mein Flug nicht eher ende, bis ich in Deinem Herzen Ruhe finde!

(Quellen: Fünftes Geheimnis: Christus begegnen, Nr. 155. Im Feuer der Schmiede, Nrn. 887, 305, 39)

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