Josemaría Escrivá Obras
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Ein Maler stand vor seiner Staffelei, erfüllt von dem Drang, seine Kunst bis zur höchsten Ausdrucksmöglichkeit zu steigern: Herr - rief er -, ich will Dir achtunddreißig Herzen malen, achtunddreißig Engel, die sich in Liebe zu Dir verzehren, achtunddreißig Wunder, die an Deinem Himmel erstrahlen, achtunddreißig Sonnen auf Deinem Königsmantel, achtunddreißig Feuerflammen, achtunddreißig Symbole der Liebe, achtunddreißig Verrücktheiten, achtunddreißig Wonnen...

Dann gab er demütig zu: Aber das ist nur mein Wunsch und meine Phantasie... In Wirklichkeit sind es achtunddreißig nur sehr mäßig gelungene Darstellungen, kein hinreißender Anblick, eher eine Zumutung für den Betrachter...

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